Suchen Sie Mitarbeiter?
Schalten Sie jetzt für 65 Franken ein Stellenangebot auf Gastro-Express, der führenden Jobbörse für das Schweizer Gastgewerbe. Jahresabos ab 390 Franken.
05.10.2026
11mal Grund zur Freude
Starker Nachwuchs, politische Erfolge, schöne Neuigkeiten
Aller Widrigkeiten zum Trotz: Es gibt viele Dinge, über die wir uns freuen können! 11 Beispiele aus den vergangenen Wochen.
1. Toller Nachwuchs. An der Berufsweltmeisterschaft in Shanghai belegte die Schweiz als bestes europäisches Team den hervorragenden dritten Platz in der Nationenwertung. Auch die Talente aus Hotellerie, Gastronomie und Bäckerei überzeugten: Neben einer Goldmedaille gab es vier «Medals for Excellence».
2. Trinkgeld gehört den Mitarbeitenden. Das Parlament sprach sich für eine klare Regel aus, die freiwillige Trinkgelder von den Sozialversicherungsbeiträgen und der direkten Bundessteuer ausnimmt. Das schafft Rechtssicherheit und schützt vor unnötiger Bürokratie.
3. Nachfrage nach Lehrstellen steigt. Schweizweit steigt das Interesse an Berufen im Gastgewerbe. Betriebe berichten, dass sie wesentlich mehr Anfragen für Schnupperlehren haben. Die jungen Leute spüren, dass handwerkliche Tätigkeiten und jene, bei denen persönlicher Service im Vordergrund steht, nicht so einfach mit KI und Robotern wegrationalisiert werden können.
4. Neue Arbeitskräfte. Mit «HotelGastro365» schafft die Hotel & Gastro formation zusätzliche Möglichkeiten zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.
5. Subventionierte Weiterbildungen. Auch 2027 werden rund 40 Kursangebote im Gastgewerbe vom L-GAV finanziell unterstützt. Die Basisqualifikation «Progresso» bleibt für Mitarbeiter von unterstellten Betrieben kostenlos. Zusätzlich erhalten die Arbeitgeber eine Ausfallentschädigung.
6. Sondersatz bleibt. Der Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen wird um weitere vier Jahre verlängert. Das schafft stabile Rahmenbedingungen für den Tourismus und anerkennt den Exportcharakter der vielen ausländischen Logiernächte.
7. Bekenntnis zur Wahlfreiheit. Die Stimmbürger haben die «Ernährungsinitiative» mit überdeutlichen 73 Prozent abgelehnt und sich einmal mehr gegen zusätzliche staatliche Eingriffe in Ernährung, Produktion und Konsum entschieden.
8. Gegen Gewaltextremismus. National- und Ständerat wollen, dass die Veranstalter von Demonstrationen die Kosten für Sicherheit und Interventionsmassnahmen künftig selbst tragen müssen. Eine entsprechende Motion wurde an den Bundesrat überwiesen.
9. Wirtschaftsanliegen berücksichtigt. Das Epidemiengesetz löst keine Begeisterungsstürme aus, doch immerhin hat sich der Ständerat für ein klares Entschädigungskonzept mit A-fonds-perdu-Beiträgen ausgesprochen und die Kriterien für staatliche Eingriffe enger gefasst.
10. Rückenwind für die Branche. Mit «Zum Glück gibt’s Gastro» läuft eine Kampagne von GastroSuisse, welche die Leistungen der rund 270'000 Beschäftigten ins Zentrum stellt und die gesellschaftliche Bedeutung des Gastgewerbes sichtbar macht.
11. Gute Sommersaison. In den Bergen und an den Seen verzeichneten die meisten Gastronomen und Hoteliers ein herausragendes zweites und drittes Quartal 2026. In kühleren Bergregionen waren die Zuwächse wegen der «Hitzeflucht» phasenweise sogar zweistellig.
Maurus Ebneter
Präsident Wirteverband Basel-Stadt
- Trinkgeld: Bundesrat muss Gesetzesvorlage ausarbeiten
- Parlament will Gewaltextremismus eindämmen
- Tourismus begrüsst Verlängerung des MwSt-Sondersatzes
Dossiers: Berufsbildung | Mehrwertsteuer | Trinkgeld
Permanenter Link: https://www.baizer.ch/aktuell?rID=10122
Suchen Sie eine Stelle im Gastgewerbe?
Inserieren Sie kostenlos auf Gastro-Express, der führenden Jobbörse für das Schweizer Gastgewerbe!




