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01.05.2026
Schweizer Hotellerie setzt 6.2 Milliarden Franken um
Deutliche Preisunterschiede nach Sternekategorie
Die Schweizer Hotellerie hat im Jahr 2025 mit Übernachtungen 6.2 Milliarden Franken generiert. Das entspricht einem Anstieg von 3.9 Prozent gegenüber dem Jahr davor, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.
awp sda. Das Wachstum wurde dabei in erster Linie durch eine höhere Nachfrage getragen. Die Einnahmen pro Übernachtung nahmen hingegen lediglich um 0.6 Prozent auf durchschnittlich 139.80 Franken zu.
Saisonbedingt zeigen sich deutliche Unterschiede: Die höchsten Einnahmen wurden in den Sommermonaten erzielt, mit Spitzenwerten von über 680 Millionen Franken im Juli (+5.8 Prozent zum Vorjahr) und rund 670 Millionen im August (+6.8 Prozent). Die Preise pro Nacht stiegen dabei jeweils aber nur um gut 1 Prozent; das Wachstum war also vor allem volumengetrieben.
Die höchsten Preise pro Logiernacht wurden allerdings im Winter erzielt. So wurden im Januar im Schnitt gut 162 Franken pro Nacht erzielt (+1.0 Prozent zum Vorjahr), während es im August knapp 133 Franken (+3.1 Prozent) waren und im Oktober nur noch rund 123 Franken (minus 1.1 Prozent).
Ein Blick auf die Hotelkategorien zeigt deutliche Unterschiede: In der 5-Sterne-Hotellerie lagen die Einnahmen pro Logiernacht 2025 bei rund 410 Franken – das sind 6.3 Prozent mehr als im Jahr davor. Bei 3-Sterne-Häusern lag der Preis pro Nacht dagegen kaum verändert bei 108 Franken.
Auch nach Tourismuszonen zeigen sich Unterschiede: Die höchsten Preise pro Nacht wurden mit knapp 152 Franken pro Nacht in Metropolen erzielt. In den Bergen lag der Preis bei knapp 145 Franken. In städtischen Gebieten waren es rund 132 Franken und in ländlichen Gebieten noch gut 106 Franken.
Dabei zeigten sich in den Bergregionen deutlich stärkere saisonale Schwankungen als in den Städten: In der Wintersaison lagen die Preise in den Berge bei gut 166 Franken pro Nacht, gegenüber rund 125 Franken in der Sommersaison.
- Iran-Krieg bremst Tourismus aus Asien
- Dritte Sommersaison mit Besucherrekord in Folge
- Dank neuer Wachstumsmärkte weiter auf Kurs
Dossiers: Hotellerie | Konjunktur
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